Geschichte

Hamburgs erstes modernes Hochhaus

1904 wurde von den Architekten Werner Lundt und Georg Kallmorgen der Grundstein für das nach seiner Vollendung bis dahin höchste Haus in Hamburgs Geschichte gelegt: das DHV-Kontor am Holstenwall.

Zwischen 1920 - 1922 sowie 1928 - 1931 wurde das Ursprungsgebäude aufgestockt und ausgebaut. Das progressive Duo Ferdinand Sckopp und Willhelm Vortmann übernahm die Regie und errichtete eine Stahlkonstruktion nach Vorbild amerikanischer Wolkenkratzer: das erste moderne Hochhaus der Hansestadt.

Der Grundstücksgesellschaft Karl-Muck-Platz als Bauherrn war es bei der Sanierung von 2005 bis 2008 ein besonderes Anliegen, die ursprünglichen Facetten des außergewöhnlichen Schmuckstücks wiederherzustellen. So verhalf das Hamburger Architekturbüro KPW Kleffel Papay Warncke, renommiert für die Sanierung historischer Gewerbegebäude, dem Kontorhaus wieder zu seinem alten Glanz.

In seiner Geschichte war es Sitz von Verbänden, Lagezentrum der Polizei und während der Sturmflut 1962 das Hauptquartier des Krisenstabs unter Leitung von Innensenator Helmut Schmidt.

Jetzt bietet die Hamburger Backstein-Ikone großzügige Büroflächen mit einzigartigem Charakter auf insgesamt 24.000 Quadratmetern.

 
 

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Der Namensgeber

Johannes Brahms

 

Am 7.5.1833 wurde der berühmte Komponist, Dirigent und Pianist Johannes Brahms in Hamburg geboren, der hier auch studierte und einen Teil seines Lebens verbrachte. Sein Geburtshaus in der nahe gelegenen Speckstraße wurde 1943 im Krieg zerstört. Heute erinnert dort ein Gedenkstein an den großen Sohn der Stadt. Das ca. 800 m vom Brahms Kontor entfernte Brahms-Museum in der Peterstraße mit vielen Originalschriftstücken und einer Präsenzbibliothek mit seinen Werken ist ebenfalls dem Ehrenbürger Hamburgs gewidmet. Zu seinen bekanntesten Werken gehören "Ein Deutsches Requiem" und die "Ungarischen Tänze".

 
Letzte Aktualisierung 10.06.2011 von admin

Das Brahms Kontor am Johannes-Brahms-Platz und Holstenwall – in unmittelbarer Nähe zur Hamburg Messe

 
 

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